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VW T-Cross: Höchste Eisenbahn

  • 17. April 2019
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Ein boomendes Segment ohne VW-Modell ist in Wirklichkeit unvollständig. So gesehen beginnt mit dem T-Cross das Match der Kompakt-SUV´s von Neuem.

Man kennt das ja von den Wolfsburgern. Eine gewisse Zeit lang immer einen Schritt hinter der Konkurrenz und dann, zack, im Schweinsgalopp mit einem neuen Modell an selbiger vorbei ziehen. Wir haben uns den T-Cross noch vor seiner Markteinführung im Rahmen eines Testtages ein wenig genauer angesehen. Und ohne allzu große Weisheit zu besitzen können wir sagen, das wird wieder ähnlich ablaufen.

Generell verfolgt VW mit dem T-Cross einen lässigen Zugang zum Thema Auto.

Basierend auf dem Polo, sieht er dem Tiguan ziemlich ähnlich, lässt sich aber mittels hohem Individualisierungsgrad ähnlich cool konfigurieren wie ein T-Roc. Der T-Cross schafft es quasi ein „Best of“-VW-Design in sich zu vereinen, ohne dabei aber auf sich selber zu vergessen. Besonders das Heck mit seinem die ganze Breite umspannenden Reflektorband, welches von einer schwarzen Blende eingerahmt ist, hat man so bei einem VW noch nicht gesehen. Der T-Cross macht sich dadurch, im Gegensatz zum Homo sapiens, freiwillig breiter.

Der Innenraum kann da recht gut mithalten, in der ersten Reihe fehlt es einem an gar nichts. Die Rückbank dagegen will man sich eher nur mit einem Insassen teilen. Oder aber man nutzt ihre hohe Variabilität, sie lässt sich verschieben oder geteilt umlegen. Der T-Cross offeriert damit ein höheres Maß an Ladetalent wie die meisten seiner Mitstreiter. Das ist vielleicht nicht das entscheidende Kriterium bei einem City-SUV, aber man nimmt es gerne mit.


Zum Marktstart werden zwei Motoren angeboten, ihres Zeichens 3-Zylinder TSI´s. Nominell liegen zwischen den Beiden lediglich 20 PS, im Fahrbetrieb trennt sie aber weit mehr. Der kleinere leistet 95 PS und wird nur mit 5-Gang-Schaltung angeboten. Er ist in Ordnung für alle, die es nicht allzu eilig haben oder fern der Berge wohnen. Am anderen Ende steht der 115 PS-Benziner, wahlweise mit 6-Gang-Schalter oder 7-Gang-DSG.

Dabei erweist sich die Kombo TSI+DSG als sehr smoothe Lösung, erfreut mit feinen Fahrleistungen.

Beide eint der sehr sparsame Umgang mit dem Brennstoff, nach unseren Runden durchs Wiener Hinterland fanden wir uns diesseits der sechs Liter wieder. Später werden noch ein 95 PS leistender Diesel, eine Erdgasvariante und ein 4-Zylinder-Benziner mit 150 PS nachgereicht. Selbst dann gibt es noch immer einen kleinsten gemeinsamen Nenner, nämlich den des nicht erhältlichen Allradantriebes.

Die Preise für den T-Cross starten bei EUR 18.690,00 – quasi mittendrin zwischen den Mitbewerbern. Neben der Basisausstattung gilt es noch zwischen zusätzlichen Varianten und Paketen zu wählen. Bei Bedarf lässt sich jeder T-Cross zu einem technischen Wunderwuzi aufrüsten, die Palette reicht vom Active Info-Display, über ein Meer an Assistenten bis hin zur Vollvernetzung mittels Volkswagen Connect.

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