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Cupra Tavascan 286 PS 
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Cupra Tavascan: Der zweite Streich

  • 21. Juli 2025
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Der Born hat hinlänglich bewiesen, dass Cupra E-Mobilität kann. Mit dem Tavascan eröffnen die Spanier jetzt ein neues Kapitel.

Ein wenig nervös wird man bei Cupra beim Start in die E-Mobilität schon gewesen sein. Eh nicht ganz zu unrecht, Sport und Dynamik stehen bis zu einem gewissen Grad im Widerspruch zu Akkuleistung und Reichweite. Den Born kümmerte das wenig. Mit typischen Cupra-Stärken wie dem expressiven Design und optimierter Performance war er von Beginn an als waschechter Cupra anerkannt. Und quasi nebenbei Wegbereiter für den Tavascan.

Die hohe Kunst liegt bei ihm im Erschaffen eines eigenständigen Modelles. Denn no na greift der Tavascan so wie alle seine Geschwister auf Konzerntechnik zurück. „Modularer Elektro-Baukasten“ klingt etwas nach Lego Technik, bildet in echt aber die hochbegabte Basis für Audi A4 e-tron, Skoda Enyaq und die ID-Familie von VW. 

Und ganz wie wir das von Cupra gewohnt sind, bedient sich auch der Tavascan nur zu gern daran. Um im nächsten Schritt sowohl beim Design als auch dem Handling selbige gleich wieder vergessen zu lassen. 

Grenzen setzten da lediglich das Infotainment und die Bedienstruktur. Heißt kleine digitale Anzeigen hinter dem Lenkrad, relativ bunter 15“ Touchscreen samt guter Nutzbarkeit. Aber auch Sparvariante bei den Fensterhebern und Touchslider für Lautstärke und Temperatur. Sei´s drum, dass Interieur als Augenschmaus der ganz besonderen Art ist Entschädigung für eh alles. Die frei schwebende Mittelkonsole in Carbon-Optik und die kupferfarbenen Dekoleisten hat man so noch nicht gesehen. 

Da ist es nur schlüssig, dass die Hände ein Supersport-Multifunktionslederlenkrad umklammern und der Hintern im Sportschalensitz residiert. So ist das bei Cupra, aber ganz ehrlich, was hätten sie bei dem Anblick auch anderes machen sollen? Das SUV-Coupé hat eine derartige optische Wucht, dass man nur so staunen kann. Der von scharfen Kanten und Carbon-Details durchzogene Körper schreit einem die Dynamik förmlich ins Gesicht. Markante LED-Signaturen, beleuchtete Logos und coole 19“ Felgen erledigen den Rest.

Von Verwandtschaft keine Spur, nur bei den Leistungsdaten scheint sie kurz auf, um dann unterwegs eh schon wieder zu verschwinden. 286 PS kennt man von wo, im Cupra stehen sie für Basisantrieb. War ja klar. Diese sogenannte Basis beschleunigt via 545 Newtonmeter in 6,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und rennt maximal 180 km/h. Typisch E-Auto begeistert auch die kraftvolle Elastizität. Und wenn wir schon bei typisch sind – Sportfahrwerk und Progressivlenkung sind serienmäßig, detto die damit einhergehende Agilität. 

Rekuperiert wird in maximal drei Stufen via Schaltpaddles oder einer B-Fahrstufe. Der 82 kWh große Akku schafft eine Reichweite von bis zu 569 WLTP-Kilometern, bei artgerechter Haltung wird man sich bei knapp über 400 einpendeln. Geladen wird höchstens mit 135 kW, ein nicht überragender Wert, aber nahe an der Schnelllader-Realität. Der Cupra Tavascan startet in der von uns getesteten zweitbesten Ausstattung bei 52.800,00 EUR. Die Sportabteilung ist hier schon stark vertreten, Drei-Zonen-Klima, Keyless, Cupra Connect 4.0 samt Navi und auffällig unauffällige Assistenzsysteme sind aber auch nicht schlecht.     

Echt lässig:
Sexy SUV-Coupé. 

Echt stressig:
Was via VZ-Varianten alles an Dramatisierung möglich ist. 

Echt fett:
Darf das Ladegut sein, satte 540 Liter fasst der Kofferraum.

Echt schade:
Wärmepumpe nur optional als Teil des Winter-Paketes. 


Daten Cupra Tavascan 286 PS 

Motor: 82, kWh Akku (Brutto)
Leistung: 286 PS
Max. Drehmoment: 545 Nm
Reichweite: ca. 420 km
Vmax: 180 km/h
0 auf 100 km/h: 6,8 Sek
Preis ab 52.800,00 EUR

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