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Rot steht ihm gut

  • 12. Januar 2017
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Auch nach fast zwei Jahren und weltweit fast 5.500 verkauften Exemplaren hat der BMW i8 nichts von seinen Headturner-Qualitäten eingebüßt.

Egal ob man damit lautlos in der City ins Geschehen schwebt und die federleichten Flügeltüren lupft oder einfach an der roten Ampel wartet, mit einem BMW i8 ist man immer mit staunenden Gesichtern, gezückten Smartphones und einer Vielzahl an Fragen konfrontiert. Klar, das Ding steht nicht an jeder Ecke (125 Stück gibt es bis dato in Österreich) und teuer ist es obendrein. Außerdem begeistert die Art und Weise, wie BMW das Thema Supersportwagen angeht.

Der BMW i8 ist meilenweit vom Holzhammer-Auftreten der Konkurrenz entfernt.

Er fährt die feine Klinge, erledigt viele Aufgaben rein elektrisch und damit lautlos und wenn´s verlangt wird schaltet sich auch kein fetter Verbrenner dazu, sondern ein kleiner Dreizylinder. Freilich per Turbo aufgeladen und nach allen Regeln der Motorenbaukunst zugespitzt. Fahrdynamisch lebt der BMW i8 in erster Linie von seiner Leichtigkeit. Diese spürt man auf jedem Meter. Im Zusammenspiel mit der perfekten Gewichtsverteilung und einer extrem präzisen Lenkung glänzt der i8 mit erfrischend spontaner Handlichkeit. Der Hybrid-Antrieb funktioniert perfekt, Verbrenner und E-Motor sorgen für ordentliche Beschleunigung. Vor allem im Sportmodus boostet das Motoren-Duo dann mit einer Systemleistung von 362 PS ordentlich los.

Der synthetische Sound passt dabei perfekt zum futuristischen Gesamtbild des i8. Der Wagen rollt auf großen, wenn auch relativ schmalen 20-Zoll-Rädern und trägt auch seine Aerodynamik nicht offen mit einem Monsterspoiler zur Schau. Die gesamte Karosserie ist strömungstechnisch optimiert und dementsprechend ausgefeilt. Unser Testwagen gehört der Protonic Red Edition an, diese wird seit Mitte 2016 von BMW in limitierter Auflage produziert. Neben der leuchtend roten Lackierung gibt es jede Menge schöner Details, wie zum Beispiel „Frozen Grey“-Metallic lackierte Akzente oder spezielle Leichtmetallräder in Orbit-Grau. Auch das Interieur wurde mit roten Nähte an den Sportsitzen, Fußmatten und Türverkleidungen, spezielle Karbonapplikationen für die Mittelkonsole sowie Protonic-Schriftzüge auf Einstiegsleisten und Kopfstützen veredelt.

Fazit:

Wer sich schon jetzt einen automobilen Klassiker der Zukunft sichern will, sollte versuchen, noch einen BMW i8 Protonic Red Edition und ergattern. Einzige Voraussetzungen sind gut 145.000 Euro auf dem Konto und jede Menge Selbstbewusstsein dann als Person des öffentlichen Interesses beim Fahren damit.

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