Als in der Redaktion ein Fahrer für einen allradgetriebenen Benziner mit Hybridunterstützung gesucht wurde meldete ich mich sofort freiwillig.
Kurze Zeit später hatte ich den Schlüssel für einen Suzuki Swift 1.2 Dualjet Hybrid Allgrip flash in der Hand. Ich war einigermaßen überrascht, in Erwartung eines großen und kraftstrotzenden SUV΄s sogar etwas enttäuscht. Lag hier etwa ein Missverständnis vor? Ein Aprilscherz Ende Juli? Ein Blick auf das Datenblatt machte klar, das stimmt alles so. Meine Neugier war geweckt.

In das selbe Horn bläst das Interieur. Moderne da wo es sein muss, Stichwort 7″ Touchscreen oder 4,2″ LCD-Bordcomputer-Display, Klassik wo in Wirklichkeit noch nichts besseres erfunden wurde, da nehmen wir die analoge und kinderleichte Bedienung des Klimahaushaltes als Beispiel. Die Platzverhältnisse sind hervorragend, der Kofferraum ist angesichts Allrad und Hybrid mit 265 Litern geradezu generös.
Das lässt aber auch den Schluss zu, dass es sich um keinen Vollhybriden handelt. Tatsächlich operiert Suzuki mit einem Smart-Hybrid-System. Ein Ingenieur würde sagen, ein integrierter Startgenerator speist beim Anfahren und Beschleunigen den 90PS starken Benziner aus einer 12-Volt-Lithium Batterie. Ich sage, der Swift Hybrid nutzt die E-Power um seinem etwas brustschwachen – 120 Newtonmeter bei 4.400 Umdrehungen sind ja eher nicht die Welt – weil turbolosen Benziner zu mehr Spritzigkeit zu verhelfen. 

Was er kann:
Einzigartig sein.
Was er nicht kann:
Das Navi während der Fahrt bedienen.
Ändern würden wir:
Wer sich für den Swift Hybrid Allgrip entscheidet wird nichts ändern wollen.
Extralob gibt es:
Das der Spurhalteassistent auch bei Neustart deaktiviert bleibt.
Daten Suzuki Swift 1.2 Dualjet Hybrid Allgrip flash
Motor: 4-Zylinder Benzinmotor
Leistung: 90 PS
Max. Drehmoment: 120 Nm bei 4.400 U.
Testverbrauch: 5,4 Liter
Vmax: 170 km/h
0 auf 100 km/h: 12,6 Sek
Preis ab EUR 19.990,00









