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Kia Sportage: Anfang gut, alles gut.

  • 31. Januar 2026
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Vor 30 Jahren kam der Sportage auf den Markt, seine Beliebtheit war die Grundfeste, auf der Kia seinen rasanten Aufstieg baute. Daran hat sich nichts geändert.

Schaut man auf Kia könnte man meinen, die Koreaner haben sich vollends der E-Mobilität verschrieben. EV3, EV6 und EV9 sind in aller Munde, mit dem EV4 steht schon der nächste potentiell erfolgreiche Vollelektriker vor der Türe. Der Blick ist dabei aber stets auf die Interessen der Kundschaft gerichtet. Gesehen hat man dort den Wunsch nach Antriebsvielfalt, nach Beständigkeit. Ergo dessen wird es mit dem „K4“ einen Ceed-Nachfolger geben, bekam der Sportage ein Facelift.

Das ist, endlich wieder einmal, wörtlich zu nehmen. Zumeist reden wir mittlerweile ja eher von Softwareupdates. Nicht so beim Sportage, wo sowohl Front- als auch Heckleuchten und den Stossfängern ein neues Design zu Teil wurde. Optisch lehnt man sich damit an die EV-Geschwister an. Kia hat aber auch bei der Software Hand angelegt. Das Infotainment wurde verbessert, auch ist die KI eingezogen. Im Alltag relevanter – erstmalig ist ein Head-up-Display für den Sportage erhältlich.

Voraussetzung dafür ist der Griff zur Top-Ausstattung GT-Line. So sportlich wie sie klingt ist sie dabei gar nicht, bis auf größere Felgen, Alupedale und dem adaptiven Fahrwerk ist da nicht viel. Wer mag kann noch das Zweispeichen Kunstlederlenkrad dazu zählen, in echt heißt „GT-Line“ übersetzt Vollausstattung. Alle gängigen Assistenzsysteme, Harman Kardon Premium Soundsystem, klimatisierte Sitze, Drei-Zonen Klima, induktives Handyladen und so Sachen halt. An Extras verbleiben lediglich ein Panorama-Schiebedach und diverse Metallic-Lackierungen.  

Der Sportage könnte demnach auch Komfortage heißen, ein wie wir finden eh sympathischerer Zugang für ein SUV. Da passt auch die fehlende Eskalation bei den Leistungszahlen ganz wunderbar. Nur der Vollhybrid tanzt mit einer Systemleistung von 288 PS aus der Reihe, Diesel- und Benzineraggregate bewegen sich zwischen 136 und 180 PS. Der stärkere Benziner ist auch mit Allradantrieb zu haben, und weil der Winter ja doch noch seine Krallen zeigen kann, hat sich der 1.6 T-GDI AWD erfreulicherweise auch zum Test eingefunden.

Mit 180 PS und 265 Newtonmeter steht der Turbobenziner ausreichend gut im Saft und hat soweit auch keine Probleme mit dem knapp 1.650 Kilo schweren SUV. Die Schuhe zieht es einem aber auch nicht aus, ist halt ein Antrieb ganz klassischer Machart, ohne Mildhybrid oder ähnlicher Unterstützung. 9,8 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h und 203 km/h Höchstgeschwindigkeit sind aber voll okay, mehr würde zum entspannt arbeitenden 7-Gang-DSG eh nicht passen.

Inexistente Akkus haben den Vorteil, dass sie keinen Platz brauchen. Der Bewegungsspielraum im Sportage ist herausragend im Segment, der Kofferraum spielt mit ebenem Ladeboden, 2:1:2 umlegbaren Fondlehnen und bis zu 1.751 Liter Fassungsvermögen sowieso alle Stückerl. Eine Freundlichkeit, die sich durch das gesamte Interieur zieht. Bis hin zur rasch erlernten Bedienung von eh allem. Neben dem feinen Multimediasystem unser High-light: Die auch mit Fäustlingen zu bedienenden Tasten für Sitz- und Lenkradheizung.

Der Kia Sportage 1.6 T-GDI AWD GT-Line startet preislich bei 54.790,00 EUR. 


Echt lässig:
Nichts Neues, aber trotzdem lässig: Sieben Jahre Garantie. 

Echt stressig:
Traditionell ist in einem Kia Sportage nichts stressig. 

Echt fett:
Dass es ihn auch als Diesel mit Automatik gibt.  

Echt schade:
Der etwas hohe Verbrauch.


Daten Kia Sportage 1.6 T-GDI AWD GT-Line

Motor: 4-Zylinder Turbobenziner
Systemleistung: 180 PS
Max. Drehmoment: 265 Nm/1.500 U.
Testverbrauch: 8,2 Liter
Vmax: 203 km/h
0 auf 100 km/h: 9,8 Sek

Preis Testwagen ab EUR 54.790,00
Preis Basismodell ab EUR 35.290,00

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