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Hübsche „Kodo-Box“ mit Allradantrieb

  • 6. Mai 2018
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DAUERTEST_#03 Der Mazda CX-3 sticht aus der Meute der kleinen SUV´s heraus. Durch die KODO-Designsprache vermittelt der Mazda eine coupeartige Silhouette und einen äußerst sportlichen und dynamischen Eindruck. Was ihn sonst noch besonders macht haben unsere ersten 5.000 km mit dem Mazda CX-3 G150 AWD Revolution Top gezeigt.

Die ersten 5.000 km des CX-3 Dauertests sind bereits geschafft

Durch die Übernahme im März haben wir die Möglichkeit den kleinen Mazda im Winter, Frühling und Sommer zu testen. Kurz vor unserer ersten längeren Reise nach Istrien haben wir auch noch schicke Felgen mit Sommerreifen drauf bekommen. Unser Revolution-Modell hat eine tolle Lenkrad- und Sitzheizung, ein ausklappbares Head-up-Display und LED-Scheinwerfer. Im Head-up-Display werden auch Navigation und zulässige Höchstgeschwindigkeiten auf die kleine Scheibe projiziert. Der Tempomat arbeitet mit Abstandsregelung, zusätzlich haben wir auch Allrad mit an Board. Der CX-3 ist eines der wenigen Modelle die dies in diesem Segment anbieten.

Von wegen kleines Auto.
Am Steuer fühlt sich der CX-3 wie ein ziemlich erwachsenes SUV an. Das liegt auch an den vorne relativ großzügigen Platzverhältnissen, sondern vor allem am Fahrverhalten. Das Fahrzeug ist wirklich sehr handlich im Stadtverkehr, und man findet immer leicht einen Parkplatz. Was nach hinten an Übersicht fehlt, kompensieren die Rückfahrkamera bzw. die Sensoren inkl. Querverkehrswarner.

Zur Langstrecke:
Die Sitze sind vorne wie hinten optimal geschnitten und aus feinem Leder – auch nach mehreren Stunden unterwegs gibt es keine Probleme beim Sitzen. Der Tachometer ist digital in der Mitte, der große Drehzahlmesser erinnert etwas an Porsche-Modelle. Das Lenkrad, alle Bedientasten und Schalter liegen gut zur Hand.  Trotz der kleinen Fahrzeuggröße sind die Heizungsregler für Fahrer und Beifahrer getrennt zu regeln. In Istrien hatten wir auch einige Einsätze abseits befestigter Straßen, man hat auch da ein verbindliches Fahrgefühl. Das straffe Fahrwerk kombiniert mit dem knackigen Getriebe gibt auch auf der Autobahn bei höheren Geschwindigkeiten das Gefühl gut aufgehoben zu sein. Sehr gut zum Benzinmotor passt das manuelle 6-Gang-Getriebe, das sich sehr weich und intuitiv schalten lässt.

Das kleine SUV ist wirklich als wendig und agil zu beschreiben. Enge Kurven auf Bergstraßen machen richtig Spaß.

Plus Langstrecke: Pluspunkte sind klar agiles Handling, gut geschnittene Sitz, die präzise Lenkung, die sportliche und ausgewogene Fahrwerksabstimmung und die Abstandsautomatik in Kombination mit dem Head-up-Display.

Klares Minus: Wirklich sehr nervig: Das Alarmsignal der Spurführungshilfe, diese aktiviert sich auch bei jedem Fahrzeugstart neu. Die Sensoren arbeiten einfach zu sensibel. Unser Tipp: deaktivieren lassen und nur bei Bedarf zuschalten.

Fehl-Fehlermeldung: Im Offroad-Betrieb in Istrien haben wir zwei mal eine Fehlermeldung der Reifendrucksensoren bekommen. Sonst gibt es bis jetzt keine Mätzchen unseres CX-3.

Als Urlaubsauto für eine Familie mit Kind und ein wenig Sportausrüstung ist der CX-3 eine logistische Herausforderung. Der nicht gerade üppige Laderaum ist mit der Bose-Sound-Anlage noch zusätzlich eingeschränkt. Aber wenn man sich ein wenig Zeit nimmt beim Schlichten und nicht nur Hartschalenkoffer verwendet bekommt dann doch einiges in den Mazda rein.

Mazda polierte Anfang März zum zweiten mal den CX-3 auf. Mazda gehört zu den Pionieren im Segment der kleinen allradgetriebenen SUVs. Während die Konkurrenz derzeit verstärkt den Markt mit – meist frontgetriebenen – Fahrzeugen überschwemmt, bringt Mazda schon das zweite Facelift des CX-3 unter die Leute. Optisch war nicht viel notwendig – immerhin wirkt das Kompakt-SUV noch immer, wie aus dem Ei gepellt.

Die Verbindung mit dem Infotainment-System ist ruck-zuck hergestellt, die Sprachqualität hervorragend. Die APP ist passend für Reiserouten.

Kleine Design-Retuschen, überarbeitete Skyactiv-Motorenpalette und neue Sicherheitstechnologien.
Unterm Blech – vor allembei den Assistenzsystemen, den Komfortfeatures und bei der Ausstattung hat sich dafür umso mehr getan. Bei den Fahrer-Assistenzsystemen wurde ebenfalls nachgelegt: Beim Mazda CX-3 gesellen sich zu den bereits bekannten Assistenzsystemen noch ein Müdigkeits-, die Verkehrszeichen- und die Fußgängererkennung dazu. Motorisch hat sich nichts verändert. Die lustigste Variante ist sicher der 150 PS starke Benziner mit Allrad-Antrieb. Diese Kombination macht aus dem Mazda CX-3 ein höchst fahraktives Auto, welches aber dank Sky-Active Technologie immer Verbrauchs-effizient unterwegs ist. Der Mazda CX-3 startet ab EUR 18.690,-

Cleveres Schlichten ist bei längeren Ausflügen immer notwenig.

 

Sportliche Platznot, aber wir haben am Ende alles für unseren Familien-Kurzurlaub unter gebracht (2 Erw. 1 Kind)

Daten Mazda CX-3 G150 AWD

Motor: 4-Zylinder Benzinmotor
Hubraum: 1998 ccm
Leistung: 150 PS
Testverbrauch: 7,2 Liter (Durchschnitt Gesamtstrecke Linz – Istrien und zurück)
Preis ab EUR 18.690,00

Unser Dauertester Mazda CX-3 in Istrien/Kroatien

 

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