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Der hat uns noch gefehlt.

  • 31. Januar 2018
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Hyundai´s Dreigestirn – die Ioniq-Baureihe bevölkerte jetzt schon des öfteren den Fahrfreude-Fuhrpark. Nach der rein elektrisch betriebenen und der normalen Hybrid-Variante folgte jetzt der Plug-in-Hybrid.

Hyundai komplettierte letztes Jahr seine Ioniq-Baureihe mit der Plug-in-Version. Sie kann laut Hersteller bis zu 63 Kilometer rein elektrsich zurücklegen und wird zu Preisen ab rund 30.000 Euro angeboten. Der Normverbrauch wird mit lediglich 1,1 Litern pro 100 Kilometer angegeben. Alles Angaben, denen wir jetzt auf den Grund gegangen sind.

Wie auch seine Drillingsbrüder ist der Plug-in-Hybrid ein modern gezeichnetes Fahrzeug mit praktischem Fließheck und ohne übertriebene Design-Schpompanadln. Anders als der eigenwillige Toyota Prius polarisiert der Hyundai Ioniq nicht – ist aber deswegen aber auch nicht langweiliger gestaltet. Nennen wir sein Design einfach ruhig und langlebig. Der einzige sichtbare Unterschied zum normalen Ioniq Hybrid ist die Ladeklappe am linken vorderen Kotflügel. Über die lässt sich der 8.9 kWh-Lithium-Ionen-Akku in zweieinhalb Stunden zu hundert Prozent an der 230-Volt-Dose aufladen.

Der Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid ist ja nicht das erste Auto seiner Art, das wir im Testfuhrpark bewegen durften. Da waren teure BMWs und Volvos dabei – sogar ein Mini Countryman nuckelte schon bei uns an der Steckdose. Und alle hatten sie eins gemein – die angegebene, rein elektrische Reichweite erreichten sie bei weitem nicht. Manche versagten schon nach wenigen Kilometern und ließen sich dann vom Verbrenner auf die Sprünge helfen.

Eine unserer Challenges war die Ergründung der erreichbaren rein elektrischen Reichweite.

Vollgeladen ging es vom Speckgürtel in die Innenstadt – tägliches Pensum gute zwölf Kilometer. Und siehe da, es funktioniert. Der Ioniq ist überraschend reichweitenstark! Über drei Tage rein elektrische Fortbewegung (über 40 Kilometer) haben wir damit im natürlichen Lebensraum des Ioniq zurückgelegt – sprich Stop & Go, Stau und nie schneller als 80 Sachen, bevor wir ihn wieder an der Steckdose was zum Nuckeln gaben. Alle Achtung! Im Sommer wäre wahrscheinlich sogar ein wenig mehr drinnen gewesen. In diesen dreieinhalb Tagen hatten wir einen Durchschnittsverbrauch von NULL. Dementsprechend realistisch erscheint auch die Normverbrauchsangabe von 1,1 Litern. Kommt halt wie immer drauf an, wo und wie man damit fährt bzw. ob man auch regelmäßig den Akku auflädt.

Im Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid kommen ein 105 PS starker Sechzehnhunderter-Benziner und ein Elektromotor mit 61 PS zum Einsatz. Die Systemleistung beträgt 141 PS. Damit beschleunigt das mit einem Doppelkupplungsgetriebe ausgerüstete Fahrzeug in 10,6 Sekunden auf 100 km/h. Die Zusammenarbeit der beiden Motoren funktioniert dabei perfekt verschliffen. Auch auf Reisen brilliert der Ioniq – es lassen sich Gesamtreichweiten von gut 1.000 Kilometern realisieren – solche Werte kennt man sonst nur von Diesel- oder Erdgasfahrzeugen.

Beim Preis schlägt er alle. Der Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid liegt passgenau an der magischen 30.000-Euro-Marke. Trotzdem hält er die Preis/Leistungswerte der Marke Hyundai hoch. Er verfügt unter anderem über eine Klimaautomatik, Bluetooth-Freisprecheinrichtung sowie sicherheitstechnisch über einen adaptiven Abstandsregeltempomat und ein Frontaufprall-Warnsystem. Die fünf erreichten Sterne beim NCAP Crashtest bekommt man kostenlos dazu.


Daten Fakten Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid
Motoren: Vierzylinder-Reihenmotor / ElektromotorHubraum: 1.580 ccm
Leistung: Benzinmotor: 105 PS / E-Motor: 61 PS
Systemleistung: 141 PS
0-100 km/h: 10,6 Sekunden
Normverbrauch: 1,1 Liter / 100 km
Preis: ab 30.490 Euro

 

 

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