Hyundai ist zu Recht stolz auf seine IONIQ-Familie, dem Ruf nach einem kompakten Einstiegsmodell kommen die Koreaner mit dem 3er jetzt nach.

„Aero Hatch“, „Art of Steel“, „Furnished Space“. Geht es nach dem Pressetext, wissen sie jetzt schon alles über den neuen Hyundai IONIQ 3, „Pleos Connect“ und das bedeutungsschwangere „Progress for Humanity“ kann dafür auch nicht schaden. Wir haben uns an mehr oder weniger fantasievolle englische Wortspiele eh schon längstens gewohnt, derart komprimiert sich vor uns ausbreitend hätten wir aber auch nichts gegen ein paar deutsche Kreationen einzuwenden gehabt. Wäre nice to have.
Hyundai IONIQ 3 also. B-Segment, quasi dort, wo die Stückzahlen zuhause sind und von dem her die vielleicht wichtigste Neuerscheinung für die Marke. Innerfamiliär sieht sich der IONIQ 3 von Inster und Kona eingerahmt, ist in seinem Auftritt aber eine ganz andere, vor allem eigenständige Nummer. Das ergibt sich alleine schon aus seiner Wahrnehmung als kompaktes Fließheckmodell mit Schwerpunkten bei niedriger Front samt aerodynamischer Effizient. „Aero Hatch“ eben.
Dazu gleich die passende Zahl: Cw-Wert 0,263. Damit sind wir eh schon mitten drin im Bereich Fahrleistungen und Reichweiten. Nebst hervorragender Aerodynamik setzt der 3er auf eine 400-Volt Architektur und beheimatet einen kleinen Akku mit 42,2 kWh Kapazität und eine 61-kWh Version. Beide können AC-Laden mit bis zu 22 kW, bei der Reichweite werden 331 bzw. 490 Kilometer prognostiziert. Bis zu 147 PS und 250 Newtonmeter wird an Leistung offeriert, wohl dosierte Fahrleistungen ohne Langeweile oder Peitschenschlagsyndrom garantiert.
Wohl dosiert ist auch das Design des IONIQ 3. Damit sind wir bei „Art of Steel“ angelangt, quasi die hauseigene Design-Philosophie. Klar definierte, bewusst reduzierte Volumen sollen die Oberflächen prägen, am Ende des Tages sind es neben dem herrlich dynamisch-eleganten Gesamteindruck aber vielleicht doch wieder die für Hyundai so typischen Pixel Lichtelemente. Witziges Detail: Vier zentral platzierte Punkte ergänzt, die den Buchstaben „H“ im Morsecode symbolisieren.
Erste Sitzproben brachten Erkenntnisse in Richtung spendable Platzverhältnisse, selbst von der Rückbank sind keine Einschränkungen zu vermelden. Ein langer Radstand und ein flacher Boden sorgen für viel Bein- und Kopffreiheit, während ein großer Kofferraum die Alltagstauglichkeit erhöht. Selber kann man dazu auch beitragen, zum Beispiel indem man bei der Ausstattung in die Vollen greift um klimatisierte Relaxsitze, BOSE-Sound oder Ambientebeleuchtung zu genießen.
Und was ist „Pleos Connect“? Ein auf Android Automotive (AAOS) basierendes Infotainmentsystem, das wahlweise über ein 12,9-Zoll, oder 14,6-Zoll-Display verfügt und einen intuitiven Zugriff auf Fahrzeugfunktionen, Navigation und Konnektivität ermöglicht. Funktionen wie der Hyundai Digital Key 2 erlauben den schlüssellosen Zugang per Smartphone, Ein integrierter EV-Routenplaner, sowie ein Vehicle-to-Load (V2L)-Adapter im Innen- und Außenbereich unterstützen ein nahtloses Fahr- und Ladeerlebnis. So geht „Progress for Humanity“.




















