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VW T-Roc: Zwei Seelen in einer Brust

  • 18. März 2022
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VW spendet dem T-Roc eine Rundumerneuerung. Wir haben uns das am Testtag im zart frühlingshaften Langenlebarn genauer angesehen.

Die Welt der SUV´s ist eine heile. Nichts scheint daran in absehbarer Zukunft etwas zu ändern, eher im Gegenteil, wenn man sich ihre Dichte im Bereich der Elektroautos ansieht. Damit hat der T-Roc zwar weniger am Hut, trotzdem (oder gerade deswegen) ist auch seine Welt voll in Ordnung. Damit das auch mittelfristig so bleibt, bekam er jetzt ein Facelift. Und, ganz wichtig, nicht nur er, sondern auch das Cabrio.

Warum betonen wir das? Ganz einfach, leistbare Cabrios sind akut vom Aussterben bedroht. In Wirklichkeit besteht nur die Wahl zwischen knapp geschnittenen Roadstern und sündteuren Premiummodellen. VW ist daran zwar nicht ganz unschuldig, hält mit dem T-Roc aber immerhin eine Fahne hoch. Sicher, leistbar ist auch hier Ansichtssache, ein Ab-Preis von 35.090,00 EUR scheint aber durchaus in Reichweite. Und weil wir schon dabei sind, der klassische T-Roc startet bei 27.190,00 EUR.

Was bekommt man dafür? In beiden Fällen den Basisbenziner 1.0 TSI mit 110 PS, ein nicht vor Emotionen schreiender Antrieb, wie man sich vorstellen kann. In Summe offeriert VW drei Otto- und zwei Dieselmotoren, Top-Antrieb abseits des jenseitigen T-Roc R ist der 2.0 Liter TSI mit 190 PS. Je nach Antrieb ist ein 6-Gang Schaltgetriebe oder ein 7-Gang-DSG an Bord, der Allradantrieb 4MOTION zählt beim Top-TSI und dem 150 PS starken Dieselmotor zur Serienausstattung. Für das Cabrio stehen lediglich der 1.0 und der 1.5 TSI zur Wahl.

Wir fuhren mit dem 1.0 TSI durch das Gemüse, trotz einstelligen Plusgraden klarerweise mit offenem Verdeck. Die 110 PS sind wohl wie geschaffen für das Cabrio, animieren zum entspannten Cruise abseits jedweder Hektik. Wer mehr von seinem oben offenen will, wir denken da an spontane Überholmanöver, sollte aber zum 1.5 TSI greifen. Die grundsätzliche Frage, wie SUV und Cabrio zusammen passen ist leicht beantwortet, oben ohne lässt der T-Roc den SUV weit hinter sich. Ein Cabrio ist ein Cabrio ist ein Cabrio.

Deswegen ist der „normale“ T-Roc nicht das schlechtere Auto. Er bedient einfach nur eine andere Zielgruppe. Eine, wo es um Platzverhältnisse, Stauraum, Variabilität und dergleichen geht. Oder um Fahrleistungen, wie uns die freudvolle und höchst dynamische Runde mit dem 190 PS starken TSI vermuten lässt. Ein tolles Triebwerk mit sportlichen Ambitionen. Diese Zielgruppe wird vermutlich auch mehr Anteilnahme am Facelift nehmen, als die Cabriofahrer. Hat der Verfasser dieser Zeilen zumindest bei sich selber festgestellt.

Darum hier alles wichtige: Neue Design-Akzente im Exterieur, neu gestaltetes Interieur, die Serienausstattung beinhaltet nun LED-Scheinwerfer, das Digital-Cockpit sowie ein neu gestaltetes Multifunktionslenkrad, neu gestaltete Infotainment-Displays, viele neue optionale Assistenzsysteme und eine optimale Vernetzung via „We connect Plus“ samt Zugriff auf Streaming-Dienste.

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