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Opel Astra: Sag niemals nie

  • 7. Dezember 2022
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An alle die bisher der Meinung waren, sie würden sicher keinen Opel kaufen: Seht euch den neuen Astra an. Der Rest kommt von ganz allein.

Die Treue zu einer Marke und zu einem Modell ist oft unerschütterlich. Weshalb es die Königsdisziplin ist, Fans von konkurrierenden Marken zur Untreue zu bewegen. Keine klassische Stärke vom Opel Astra, das muss man sagen. Der einstige Dauerrivale vom VW Golf hatte in den letzten Jahren alle Hände voll zu tun, um nur halbwegs erfolgreich zu bleiben, war eher Opfer solcher Fremderoberungen. Der neue Astra freilich hat das Potential zum Täter.

Zu verdanken hat er dabei seinen von großem Selbstbewusstsein geprägten Auftritt dem Stellantis Mutterkonzern. Man kann von der Ansammlung verschiedenster Marken unter einem Dach ja halten was man will, Opel jedenfalls tut dieses Dach extrem gut. Der Mokka hat das schon recht eindrucksvoll auf den Asphalt gebracht. Opel profitiert ganz klar vom technischen know-how der Franzosen, Stichworte Plug-in-Hybrid, darf dabei aber auch eigene Tugenden wie die „Aktion Gesunder Rücken“ – Sitze oder das traditionell hochwertige Matrix-LED Licht pflegen.

In Sachen Design hat die Vizor-Front sowas wie eine Zeitenwende eingeleitet. Sie steht dem Astra außergewöhnlich gut, augenscheinlich maximiert durch den Kontrast zum „Kult“-Gelb Metallic. Sie betont auch die eh schon auffälligen Kanten und Sicken vom Astra zusätzlich, das schwarz lackierte Dach und die 18“ Räder setzen dem markanten Gesamtauftritt die Krone auf. Im Interieur regiert dafür eine Art von gediegener Reduzierung. Zwei zu einer Einheit zusammengefasste 10“ Screens dominieren das Setting, einige wenige Tasten für die Klimasteuerung, der kleine Automatikwählhebel, fertig.

Das sieht nicht nur edel aus, sondern ist auch richtig gut bedienbar. Keine Irrwege in Untermenüs zur Aktivierung der Sitzheizung, keine unlogischen Menüfallen. Weiterer Vorteil – der Innenraum wirkt sehr großzügig und luftig, subjektiv herrscht quasi volle Bewegungsfreiheit. Objektiv ist der Astra freilich ein Kompakter, ausuferndes darf man sich nicht erwarten, einengendes dafür aber auch nicht. Selbst der Kofferraum ist mit 352 bis maximal 1.268 Liter herzeigbar, zumindest für einen Plug-in-Hybriden.

Der Antrieb ist bekannt wie ein bunter Hund, typisch unsere Zeit markiert er mit der Systemleistung von 180 PS derzeit das Top-Modell beim Astra. 360 Newtonmeter maximales Drehmoment sorgen für druckvolle Beschleunigung, das Zusammenspiel mit der 8-Gang-Automatik gelingt gewohnt souverän. Bis maximal 70 Kilometer sind rein elektrisch möglich, die beginnende kalte Jahreszeit knabbert davon rund ein Drittel weg. Freundlich wie der Astra ist, erinnert er via Info an das regelmäßige Laden, auf dass der Plug-in auch seinen Sinn erfüllen kann.

So, wie sich der Astra uns präsentiert hat, sind wir geneigt vom besten Astra aller Zeiten zu reden. Einer, der das Potential hat, auch Premiumkunden neugierig zu machen. Da passt dann auch die Top-Ausstattung „Ultimate“ perfekt. Sound System, Multimedia Navi inklusive Head-up Display, Matrix-LED, klimatisierte Sitze und alle gängigen Assistenzsysteme sind bereits mit von der Partie. Kaufpreis ab 44.209,00 EUR, der Einstieg in die neue Astra-Welt ist freilich schon um knapp 24.000,00 EUR möglich.


Echt lässig:
Wie cool der ist.

Echt stressig:
Könnte der Umstieg vom Vorgänger sein.

Echt fett:
Das knackige Fahrwerk.

Echt jetzt:
Dass man sich keine Sorgen mehr um Opel machen muss.


Daten Opel Astra Plug-in-Hybrid Ultimate

Motor: 4-Zylinder Turbobenziner/E-Motor
Systemleistung: 180 PS
Max. Drehmoment: 360 Nm
Testverbrauch: ca. 5,1 Liter
Vmax: 225 km/h
0 auf 100 km/h: 7,6 Sek
Preis ab EUR 44.209,00

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