DIN A6

Langsam aber sicher setzt sich die Formensprache von Audi Chefdesigner Marc Lichte durch. Während der Audi A8 doch eher zaghaft neue Formen angenommen hat, präsentiert sich der neue Audi A6 bereits deutlich komplexer gezeichnet, ohne dabei seine DNA zu verleugnen.

Der neue Audi A6 ist sofort als A6 erkennbar – beibehalten wurden die gestreckten Proportionen und das Kuppeldach. Doch die Frontpartie ist deutlich kantiger geworden als bisher, während die Kotflügel wie beim seeligen Audi Quattro akzentuiert ins Auge fallen, und die breiten Rückleuchten eindrucksvolle Lichtinszenierung bieten.

Ebenso eindrucksvoll wirkt das Interieur, welches weitgehend mit dem des neuen A7 identisch ist und sich mit großzügigen Glasflächen und neuem Bedienkonzept darstellt. Audi setzt hier den Trend zum Touchscreen weiter fort und eliminiert haptische Knöpfe und Drehregler – wie sich das dann im Echtbetrieb bewährt wird man sehen.

Die MLB-Evo-Architektur des Audi A6 ist für Front- und Allradantrieb ausgelegt. Als Option wird eine Allradlenkung und vier unterschiedliche Fahrwerke angeboten: Neben dem Stahlfahrwerk in Normal- und tiefergelegter Sportausführung bietet Audi im neuen A6 eine elektronische Dämpferregelung sowie eine Luftfederung an.

Der Diesel lebt im Audi A6 munter weiter. Zum Marktstart bietet Audi drei Dieselmotoren an: ein 2,0-Liter-TDI mit 204 PS, ein 3,0-Liter-V6-TDI mit 231 PS und eine weitere Variante dieses Motors mit 286 PS. Weniger Drehmoment bei höherem Verbrauch liefert der 340 PS-3,0-V6-Ottomotor.

Der Vierzylinder-Diesel und der V6-Benziner kommen mit einem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, während die V6-Diesel mit einem Acht-Gang-Automaten von ZF ausgerüstet sind. Die bislang angebotene Handschaltung, deren Marktanteil auf unter fünf Prozent gefallen war, entfällt komplett.

Alle neuen Audi A6 Modelle sind elektrifiziert.

Auch interessant: Alle Modelle sind Mild-Hybride, die Energie rekuperieren können und mit einem riemengetriebenen Starter-Generator arbeiten. Die V6-Modelle verfügen dabei über ein 48-Volt-Bordnetz. Manche Experten gehen davon aus, dass es bei dieser Form der Hybridisierung um die bei weitem sinnvollste handelt.

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