Der erste Eindruck zählt. Im Falle des Subaru Forester sollte man diese Aussage besser überdenken. Hier zählen – auch wenn es abgedroschen klingt – die inneren Werte.

„Irgendwie ziemlich oldschool, das Teil…“
… geht mir spontan durch den Kopf. Tatsächlich spiegelt der Forester optisch in gewisser Weise die glorreichen Spätneunziger wider. Barocke Schwellungen, ein chromgefasster Kühlergrill, das alles kombiniert mit relativ kleindimensionierten Rädern – noch dazu in diesem Beigeton. Ich betrachte den Schlüssel in meiner Hand – einen echten, richtigen Schlüssel – so einen mit fixem Bart dran und kleinen Futzi-Tasten. Also nix Keyless… Klickend entriegelt der Forester.

Schlüssel ins Schloss und umgedreht – Knopf drücken sollen die anderen.


Unter der konservativen Hülle spielt es jede Menge moderne Hightech.
Stichwort Kamera. Derer hat der Forester einige zu bieten.
Zu den beiden vorne und hinten gesellen sich noch eine Linse im rechten Außenspiegel und eine Stereo-Kamera hinter der Windschutzscheibe. Diese gehört zum sogenannten EyeSight-System, welches bereits in allen Subaru-Modellen optional zum Einsatz kommt. Zum Funktionsumfang von EyeSight gehören ein vorausschauender Brems-Assistent, eine adaptive Geschwindigkeits- und Abstandsregelung, ein Spurleitassistent, ein Spurhalteassistent, ein Anfahr-Kollisionsschutz sowie ein so genannter „Lead Vehicle Start Alert“, der den Fahrer an einer Ampel oder im Stau benachrichtigt, wenn das vor ihm haltende Fahrzeug anfährt. Alles zusammen ergibt einen fein arbeitenden teilautonomen Assistenten für den gesamten Alltag. Sie sehen – es sind die inneren Werte, die zählen. Vor allem, wenn alles so tadellos und unkompliziert funktioniert, wie im Subaru Forester.
Und fahren lässt er sich auch noch gut.



Fazit.

Daten Fakten
Subaru Forester 2.0i Comfort EyeSight
Motor: 4-Zylinder Boxermotor
Leistung: 150 PS
Testverbrauch: 9,2 Liter Super / 100 km
Preis: EUR 34.990,-










