HMS 2018

Jedes Jahr, Mitte Juli zieht es uns Richtung Süden. Wir packen Kind, Kegel, Oma und Opa sowie ganz viel Urlaubslaune ins Auto und strömen Richtung Adria.

Der Hausmastastrand (kurz HMS) in Caorle ist unser Ziel. Dort lässt sich das „Süße Nichtstun“ in besonders gemütlicher Art und Weise zelebrieren. Ohne irgendwelchen Sterne, Hauben oder sonstiges Gedöns.

Ein Teil der Besatzung. Ganz hinten residiert die Oma, meine beiden Buam (wie immer lustig und fidel) und meine Wenigkeit am Steuer. Die Mama und der Opa sind hier nicht im Bild.

In besonders glücklichen Jahren reicht uns ein Auto für dieses Vorhaben – ansonsten verlangen sechs Personen nach zwei fahrbaren Untersätzen – schließlich will auch die komplette Freizeit- und Strandausrüstung gen Süden transportiert werden. In einem Auto ist die ganze Aktion natürlich um einiges angenehmer, preisgünstiger und vor allem lustiger.

2018 war ein besonders glückliches Jahr – es bescherte uns quasi den Feuchttraum der HMS-Reisenden: Den Peugeot Traveller in Top-Ausstattung.

Groß und mächtig. Sechs Personen inklusive umfangreiches Gepäck schaffen nicht viele. Für den Peugeot Traveller ist es in jedem Fall ein Klacks.

Peugeot Traveller Business VIP BlueHDI 150 S&S L2. Dieses Fahrzeug befördert normalerweise irgendwelche VIPs vom Airport zum Luxushotel. Linz – Caorle – Linz funktioniert aber auch hervorragend.

Um zwei Uhr morgens geht’s los. Der Wagen steht vollgepackt vor der Haustür. Die Kinder wandern quasi vom Bett direkt in den Traveller. Gestern sind wir früh ins Bett – die vor uns stehenden sechs Stunden Fahrzeit erfordern volle Konzentration vom Fahrer und vor allem das unbeschränkte Vertrauen der Mitreisenden – nicht nur in den Fahrer sondern auch ins Auto. Schließlich wollen wir wohlbehalten nach Caorle und wieder retour kommen.


Huawei P20 pro im Fahrfreude-Einsatz.

Derzeit haben wir nicht nur Autos und Motorräder im Test. Fotos und Videos werden mit unserem Testhandy, dem neuen Huawei P20 pro aufgenommen.

Im Internet kursieren zahlreiche Berichte, die das P20 pro als das momentan beste Kamera-Handy am Markt hochjubeln. Diesem wollten wir auf den Grund gehen und haben das neue Huawei-Flaggschiff mal so richtig in die Mangel genommen. Schließlich ist die Ansage, gleich drei Kameras – noch dazu mit dem legendären LEICA-Logo gebrandet – an Bord zu haben, eine gewichtige. Unsere Erfahrung sind durchwegs positiv – Farben, Schärfe und auch Bedienbarkeit sind top. Wer möchte steuert Blende, Belichtung und alle weiteren Funktionalität manuell – aber auch der Automatikmodus liefert sehr schöne Fotos.

Beeindruckend ist die Software-Unterstützung der Fotofunktion des Huawei P20 pro. Diese erkennt automatisch, um welcherart Motiv es sich handelt. Das Bild wird dann automatisch entsprechend angepasst bzw. es verändert sich der Kontrast und die Farbsättigung. Auch die Tiefenschärfe wird automatisch optimiert.
Auch was die weiteren Features angeht, brauch sich das Handy nicht zu verstecken: Das großformatige OLED-Display im schlanken, wenn auch sehr rutschigem Metall-Gehäuse, der leistungsstarke Kirin 970 Prozessor, 6GB RAM und 128GB sprechen für das High-End Phone. Dementsprechend selbstbewusst ich auch die Bepreisung des Huawei P20 pro – es kostete anfänglich fast so viel wie ein iPhone X oder Samsungs S9 Plus.
Ein 4000mAh Akku sorgt im Huawei P20 Pro für genügend Akkuleistung auch bei intensiver Verwendung. Das komplette Aufladen per Quick Charge dauert knappe zwei Stunden. Schade ist die Tatsache, dass sich das P20 pro nicht induktiv aufladen lässt – ein echtes Manko, wenn man bedenkt, dass bereits sehr viele Autos am Markt die passende Ladeschale eingebaut hätten


Auch der Traveller ist ein typischer Peugeot. Er brilliert nicht nur mit jeder Menge Platz und Variabilität, er verfügt auch über eine überaus leistungsfähige, sparsame und saubere Motorisierung, eine superbequeme  Fahrwerksabstimmung sowie jede Menge moderner Fahrassistenten. Abstandsradar und Fernlicht-Automatik sind auf der nächtlichen Reise nach Italien wertvolle Begleiter.

Peugeot Grip Control war im Falle unserer Reise nicht von Nöten. Dafür wurde aufgrund der vorherrschenden Hitzewelle die Dreizonenklimaautomatik über alle Maßen geschätzt.

Der lange Radstand ist augenfällig. Dazwischen passt jede Menge durch die praktischen – in unserem Fall – elektrischen Schiebetüren. Hinter der Scheunentor-großen Heckklappe verbirgt sich ein komplett ebener Kofferraum, der auch über die separat zu öffnende Heckscheibe beladen werden kann.

Der Blick auf das Kombiinstrument offenbart den sparsamen Verbrauch des 150 PS starken Turbodiesels. Im Schnitt verbrauchte der Traveller 7,9 Liter Diesel auf hundert Kilometer – wohlgemerkt vollbeladen und flott bewegt. Es ist beeindruckend, wie locker sich der große Wagen über die Autobahn treiben lässt. Er bleibt dabei stets leise und sicher. Hervorragend ist natürlich die tolle Übersicht – nur LKW-Fahrer sitzen höher. Gerade in der Urlaubshektik auf der Tauernautobahn ist das Gold wert.

Bedienungskomfort vom Feinsten. Lediglich eine Automatik hätte das Ganze noch getoppt. Aber man kann ja nicht alles haben.

Auch heuer haben wir die Strecke in den Süden wieder gut gemeistert. Alle genossen den tollen Komfort und die Tatsache in vollen Zügen, in einem feinen Business-Liner transportiert zu werden. Und auch ich als Fahrer hab’s in vollen Zügen genossen – natürlich war’s anstrengend, aber der Peugeot Traveller Business VIP BlueHDI 150 war einfach der perfekte Reisewagen.


Daten Fakten Peugeot Traveller Business VIP BlueHDI 150 S&S L2
Motor: 4-Zylinder Turbodiesel
Hubraum: 1997 ccm
Leistung: 150 PS
Testverbrauch: 7,9 Liter Diesel / 100 km
Preis: ab EUR 51.350,-

 

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