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Es ist „angeriftert“

  • 3. Juli 2018
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Der PSA Konzern legt derzeit einen beeindruckenden Lauf hin. Peugeot, Citroen, DS und Opel liefern derzeit ein News-Feuerwerk der Extraklasse.

Gerade eben hatten wir die Freude, den edlen Peugeot 508 durch die französischen Seealpen zu treiben. Im Zuge des Events wurden wir aber auch mit dem neuen Peugeot Rifter beglückt.

Während der 508 als elegant-sportliche Limousine den Höhepunkt der Peugeot-Modellpalette und auch Peugeots Speerspitze ins Flottengeschäft darstellt, lässt sich die Rolle des Peugeot Rifter nicht so genau definieren. Der Rifter löst den Partner Tepee ab und ist jetzt eine coole Mixtur aus Familien-Van und Freizeitmobil – gewürzt mit einer kräftigen Prise SUV.

Peugeot peppte den ehemalig eher konservativ gestylten Family-Van kräftig auf – verpasst ihm das prägnante Familiengesicht, schöne Lackfarben und auf Wunsch großformatige Felgen. Die Grundform blieb freilich erhalten – soll heißen, es gibt jede Menge Platz, zwei Schiebetüren und eine riesige Heckklappe mit separat öffenbarem Fenster.

Auch innen strahlt der Peugeot Rifter Lifestyle aus. Man hält das bekannt kleine Peugeot-Lenkrad in den Händen und blickt darüber auf das gut ablesbare Kombiinstrument des markentypischen iCockpits. Auf der breiten Mittelkonsole befindet sich ein ordentlicher, fein zu bedienender 18-Zoll-Touchscreen.

Die verwendeten Materialien im Innenraum sind nach wie vor robust, dennoch wirken sie in keinster Weise karg oder gar billig. Dass es Peugeot mit dem Lifestyle ernst meint, merkt man an Kleinigkeiten, wie den elektrischen Fensterhebern in den Schiebetüren – dort bietet der Mitbewerb meistens nur schnöde Klappfenster.

Die zahlreichen Ablagen im Innenraum laden zu unterhaltsamen Suchspielen ein, denn in einem Stauraum von bis zu 186 Litern lässt sich viel verstecken. Auf Wunsch gibt es auch eine opulent verglaste Dachgalerie, in der ebenfalls jede Menge Krimskrams Platz hat. Der Peugeot Rifter kommt in zwei Längen: als Fünfsitzer mit 4,40 Metern und als Fünf- bis Siebensitzer und 4,75 Meter Länge.

Wir sind den 130 PS starken 1,5 Liter HDI mit Automatik gefahren. Dieser ist, wie alle Dieselaggregate des Hauses Peugeot mit SCR-Abgasreingung und Partikelfilter ausgerüstet und somit absolut zukunftssicher. Gekoppelt war das Aggregat an ein formidables Achtgang-Wandler-Automatikgetriebe, welches die Gänge butterweich und schnell wechselte.

Der Peugeot Rifter liegt komfortabel auf der Straße – lediglich auf holprigem Untergrund poltert die Hinterachse ein wenig – da kommen halt seine Transportfähigkeiten zutage. Die Lenkung ist markentypisch präzise – das kleine, oben und unten abgeflachte Lenkrad vermittelt ungeahnte Wendigkeit.

Der Peugeot Rifter ist keine graue Maus, er scheint mit seinem robusten Auftritt nur auf einen Ausflug ins Gelände zu warten. Das ist auch möglich, solange der Frontantrieb und die hauseigene Traktionskontrolle Grip Control nicht an die physikalischen Grenzen stossen. Wer Allradantrieb möchte, wird von Peugeot aber nicht außen vor gelassen – 4×4 gibt es über den Spezialisten Dangel, der den Wagen dann wirklich geländetauglich macht. Diese Technik kann beim Neukauf über den Peugeot-Händler geordert werden.

Unser Fazit
Der Peugeot Rifter ist erfrischend anders. Er vereint ausgeprägte Nützlichkeit mit coolem Auftreten und moderner, zukunftssicherer Technik. Vor allem Familien werden auf den Franzosen abfahren – Handwerker werden wohl eher zum normalen Peugeot Partner greifen. Ab Herbst 2018 steht der Peugeot Rifter bei den Peugeot-Händlern in Österreich.

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