Friktionsfreie urbane Fortbewegung funktioniert oft nur mehr einspurig. Das weiß auch Peugeot und offeriert uns den Django 125i.


Man muss den Django nicht zwangsläufig in „Mädchenfarbe“ ordern – es gibt ihn auch in „männlicherer“ Lackierung.
Unser Test-Django war ganz patriotisch in rot-weiß-rot gehalten. Die Zweifarbigkeit hebt den Roller wunderbar aus der mittlerweile unendlichen Masse an grauen und scharzen Vespas hervor, die mittlerweile die österreichischen Innenstädte bevölkern. Dass seine Karosserie dabei aus Kunststoff besteht, stört überhaupt nicht, zumal das Ganze perfekt zusammengefügt wurde und es das Gefährt auch dementsprechend leichtgewichtig macht.
Man muss nicht zwangsläufig an BMW denken, wenn man 125i sagt.
Der Django ist nicht nur ausgesprochen fesch – er punktet auch mit Praktikabilität. Unter der bequemen Sitzbank findet ein Jethelm und zusätzlich noch eine Regenjacke locker Platz – betankt wird der Django über eine von zwei praktischen Klappen links und rechts im Schutzblech. Ebenso praktisch ist der ausklappbare Sackerlhalter dazwischen. Das Windschild dient eher der Optik, wer wirklich Schutz sucht, sollte sich ein höheres Schutzschild besorgen. Einziger kleiner Kritikpunkt ist die fehlende Griffweitenverstellung der Bremsen – da stossen kleine Hände vielleicht an ihre Grenzen.
Während die Optik des Peugeot Django in die „Sixties“ schielt, ist die Technik höchst gegenwärtig. EURO4 ist obligat. Die Blinker arbeiten auf LED-Basis und machen piepsend ungewollte Blinkerei unmöglich. Die 12-Zoll Räder weisen genau die richtige Größe auf, um den Roller spurtreu aber dennoch wendig zu machen. Das präzise abgestimmte Fahrwerk und eine standfeste ABS Bremse halten den Roller auch bei südländischer Fahrweise stabil in Spur.

Es muss nicht immer Vespa sein.
Um faire 3.949 Euro bekommt man mit dem Peugeot Django 125 Evasion ABS einen wendigen Headturner für die staugeplagte Innenstadt.













