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Aus Maus.

  • 4. Juli 2018
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Kaum ein anderes Auto wurde im Zuge eines Modellwechsel derartig verändert, wie der Nissan Micra. Aus dem ehemals rundlichen Kleinwagen wurde ein scharf geschnittener … Kleinwagen.

Der Japaner wuchs zwar in alle Richtungen und trägt nun prägnante Muskelfasern im Blechkleid, ist aber dennoch noch im Kleinwagensegment zuhause. Das herzige Baby-Face ist Vergangenheit. Stattdessen blickt der Micra streng und konzentriert drein – insgesamt wurde daraus ein modern gestylter Flitzer. Sehr gut hat uns die geschwungene Fensterlinie und die in der C-Säule versteckten Türgriffe gefallen.

Aber keine Angst, der Nissan Micra ist trotzdem kein böser Giftzwerg geworden. Vor allem, wenn man die Basismotorierung unter der Haube hat. Der kleine Dreizylinder Benziner leistet 71 PS und sollte eher nur im urbanen Geläuf bewegt werden.

Auf der Autobahn stösst man nämlich schnell an diverse Grenzen. Dann wird das Ganze einfach ziemlich zäh und auch der Geräuschpegel steigt. In die Stadt und auf die Bundesstraße passt der Micra aber hervorragend – der Dreizylinder knurrt dann angriffslustig – ohne jedoch bösartig zuzubeissen.

Das Interieur des Nissan Micra hat uns besonders gefallen.

Erstens sieht der Materialmix nicht nur edel aus, das Ganze ist auch noch sehr gut verarbeitet. Dass die Bedienung mühelos von der Hand geht, ist ist sozusagen der Bonus-Track.

Der Materialmix im Cockpit ist sehr gelungen. Es empfiehlt sich, helle und dunkle Farben zu mixen.
Auch der Micra wird mittels Knopf gestartet. Der Schlüssel bleibt in der Tasche.
Da scheppert oder knarzt nichts – auch auf schlechten Straßen.
Angenehm aufgeräumt und übersichtlich gestaltet sich das Micra-Interieur.

Platztechnisch ist der Nissan Micra natürlich ein Kleinwagen geblieben. Vorne gibts genug Freiheit – die Hintensitzenden sollten allerdings nicht allzu lange Beine haben. Aber das liegt einfach in der Natur der Sache. Beim Kofferraum liegt der Micra ebenfalls im Schnitt der Klasse.

Unser Fazit:
Der Nissan Micra gehört definitiv zu den feschen Vertretern seiner Klasse. Wählt man die getestete Acenta-Ausstattung erhält man einen sehr gut ausgestatteten Kleinwagen, der im Stadtgewühl definitiv auffällt. Hat man vor, auch öfters mal einen Abstecher auf die Autobahn zu wagen, sollte man eher zu einer der stärkeren Varianten  greifen. Reine Stadtindianer werden aber auch mit der getesteten Basis-Motorisierung zufrieden sein.


Daten, Fakten Nissan Micra Acenta 1.0
Motor: 3-Zylinder Benziner
Hubraum: 998 ccm
Leistung: 71 PS
Testverbrauch: 5,2 Liter Super / 100km
Preis: ab EUR 14.819,-

 

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