Le Mans ist erst der Anfang.

Dank frischem Geld aus dem arabischen Raum geht es mit Aston Martin wieder steil den Berg rauf. Die Briten stehen am Anfang einer Produktoffensive – Ziel ist es, die Stückzahlen in den nächsten fünf Jahren zu verdoppeln. Den Start macht dabei der neue Vantage, der im Frühsommer zu den Händlern kommt.

Der neue Aston Martin Vantage soll in Le Mans heuer den Siegerpokal holen. Damit setzt er den Erfolg seines Vorgängers fort – dieser hatte bei seiner Abschiedsvorstellung 2017 den Klassensieg errungen. Wenn das dann erledigt ist, gehen die ersten Vantages in den Markt.

Zuerst Le Mans, danach die ganze Welt.

510 PS und 685 Newtonmeter leistet die Straßenversion des neuen Vantage. Deutsche Technik wie der von AMG-Mercedes gelieferte V8-Biturbo-Motor und das Acht-Gang-Automatikgetriebe von ZF sind wesentliche Bestandteile dieser Performance. Dank Transaxle-Bauweise verteilt sich das Gewicht des Aston Martin Vantage nahezu gleichwertig auf beide Achsen.

Völlig neuartig ist die Optik. Aston-Designchef Marek Reichmann nennt sie „kraftvoll und provokativ“. Dass die Optimierung der Aerodynamik im Vordergrund der Entwicklung stand ist augenscheinlich. Extrem kurze Überhänge, eine deutliche Taillierung und seitliche Kiemen prägen die muskulöse Seitenansicht. Die markentypische Form des Kühlergrills blieb weitgehend erhalten.

Das Heck ist eindeutig die Schokoladeseite des Vantage.

Der Heckdiffusor ist nicht nur optisch auffällig, er sorgt auch für reichlich aerodynamischen Abtrieb.  Die Krönung der Linienführung ist das schmale Leuchtenband, das sich von den hinteren Radkästen bis in die Abrisskante des Kofferraumdeckels zieht. Auf einen beweglichen Spoiler kann der Vantage verzichten.

Der Aston Martin Vantage steht ab Frühsommer beim Händler Ihres Vertrauens. Die in Österreich geforderten 219.275 Euro Einstiegspreis werden einen echten Fan nicht vom Kauf abhalten.

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