Ich muss vorne weg sagen: seit ich denken kann liebe ich Holland und vor allem die sympathischen Niederländer, die ich zugegebenermaßen bis zum letzten Sommer nur aus Film und Fernsehen kannte. Umso mehr freute ich mich, als wir im August unsere Koffer packten und mit dem Zug Richtung Amsterdam aufbrachen.

Ja ich weiß, eine Zugfahrt von Linz nach Amsterdam klingt fürs Erste vielleicht nicht nach der komfortabelsten Art zu reisen, aber ich kann euch versichern, dass wir absolut eines Besseren belehrt wurden. Der Nachtzug, der uns via München in die niederländische Hauptstadt brachte, war nicht nur ein lustiges Erlebnis, sondern sorgte auch dafür, dass wir fit und ausgeschlafen am Morgen mitten in Amsterdam ankamen.

Voller Vorfreude machten wir uns gleich auf den Weg zur Zentrale von Tesla Amsterdam, um uns das neue Facelift Model S P90D für unsere Testfahrt abzuholen. Mit dem Tesla ging’s dann super bequem zu unserem hippen zuhause für die nächsten Tage, dem W Amsterdam, ein absoluter place to be in unmittelbarer Nähe des Dam-Platzes. Eines muss an dieser Stelle gesagt werden: Amsterdam ist wirklich die Stadt der Radfahrer (nach unseren Erlebnissen besteht dort die größte Gefahr wohl darin, von einem Fahrrad angefahren zu werden) und mit dem Auto macht man sich in den vielen schmalen Straßen nicht unbedingt Freunde. ABER: Die umweltbewussten Holländer lieben Tesla und so konnten wir uns mit dem Model S problemlos und sogar unter vielen Sympathiebekundungen durch die Amsterdamer City bewegen.

Im W Amsterdam angekommen geht es direkt mit dem Lift zum spektakulären Rooftop in das sechste durchdesignte Stockwerk des EXCHANGE Gebäudes. Die verglaste Etage beherbergt neben dem Check-In auch die trendige W Lounge, das Restaurant MR. PORTER und eine angesagte Cocktailbar.

Tipps für die aktuell angesagtesten Hotspots holt man sich beim W Insider

Der 360-Grad Ausblick von hier oben auf das pulsierende Stadtzentrum ist wirklich atemberaubend. Wir haben uns nach dem Check-In daher gleich mal mit einem Latte Macchiato auf das sonnige WET Deck gesetzt und das lebendige Treiben auf uns wirken lassen. Die Dachterrasse ist auch mit einem beheizten Pool ausgestattet – wir haben aber ehrlich gesagt lediglich den wunderschönen Anblick genossen und das Schwimmen den abgehärteteren Gästen überlassen (19 Grad Außentemperatur waren für uns Sonnenanbeter doch noch zu frisch).

Vom Rooftop aus sieht man auf der gegenüberliegenden Straßenseite das BANK Gebäude, das ebenso zum W Amsterdam gehört und gemeinsam mit dem EXCHANGE Gebäude (ehemaliges Fernmeldeamt) die zwei Gesichter des Hotels ausmacht. Die Eröffnung des „BANK“ war erst vor 2 Wochen. Das W Amsterdam verbindet in diesen beiden Häusern historische Architektur mit hochmodernem Design und lässt Elemente der ehemaligen Nutzung dieser Gebäude in das heutige Flair des Hotels einfließen.

Seit August 2016 ist im BANK Gebäude das AWAY Spa geöffnet, in das wir uns nach unserem ersten Stadtrundgang zur Entspannung zurückziehen. Das in schwarz und gold gehaltene Design und die gedimmte Atmosphäre im Spa versetzen einen in vergangene Zeiten zurück, als diese Teile des Gebäudes als Tresorräume genutzt wurden. Überall (auch Unterwasser) wird man durch coole Tracks begleitet, wie es sich eben für ein W Hotel gehört.

AWAY Spa
Spiegeldecke im AWAY Pool

Sehr zu empfehlen ist auch der Store X Bank im BANK Gebäude, der u.a. Mode niederländischer Labels verkauft und in dem ich mir gleich eine Jeans der Marke DENHAM gesichert habe (übrigens mein neues Lieblingsteil seither). Nachwuchstalente aus den Bereichen Kunst, Mode und Design zeigen und verkaufen dort ihre Werke.

Zum Dinner haben wir einen Platz im Restaurant MR. PORTER ergattert, ein Steakhouse mit starken Influences aus Israel, die es auch seinem Chefkoch Ori Geller verdankt. Das Essen hat uns restlos begeistert, sodass wir noch mehrere Abende im MR. PORTER verbracht haben. Mehr darüber könnt ihr hier nachlesen. Gäste des W Amsterdam können die teils ausgefallenen Gerichte auch beim Frühstück im MR. PORTER genießen.

MR. PORTER Breakfast: Pochiertes Ei auf getoastetem Avocado-Brot

Sehr stilvoll und in eleganter Umgebung kann man übrigens auch im zweiten Restaurant, THE DUTCHESS, im BANK Gebäude speisen. Aber auch in der unmittelbaren Umgebung des W Amsterdam lässt es sich ausgezeichnet essen. Direkt an der Straße vor dem Hotel befinden sich viele tolle Restaurants, wo man von indonesischem Essen bis hin zu spanischen Tapas eine große Vielfalt geboten bekommt.

Wer nach dem Essen noch die Nacht in einem der exklusiven Clubs der Stadt verlängern will, sollte sich unbedingt Tipps für die aktuell angesagtesten Hotspots vom W Insider holen. Ein Geheimtipp von uns: The Butcher, ein Burgerlokal, in dem sich im hinteren Teil eine exklusive Bar versteckt (Albert Cuypsraat 129). Ohne Passwort und Gästeliste kommt man leider nicht durch, aber einmal drinnen kann man sich von den besten Barkeepern der Stadt großartige Cocktails mixen lassen.

Wonderful Zimmer im W BANK

Unser FAZIT: Amsterdam ist eine Stadt, die unsere Erwartungen mit ihrer beeindruckenden Architektur, den einzigartigen Grachten, dem vielfältigen Essensangebot und ihren weltoffenen und wirklich extrem freundlichen Menschen übertroffen hat. Das W Amsterdam im Herzen der City passt ideal zum jungen und trendigen Flair der Stadt und ist in gewohnter W-Manier ein cooler place to be zum Wohlfühlen.

W Amsterdam, Spuistraat 175, Amsterdam, 1012 VN, Netherlands