Auch der neue Suzuki Swift unterliegt dem derzeit grassierenden Trend: Er wuchs in der Breite, wurde aber gleichzeitiger um einiges leichter.

Suzuki Swift

Während sich die Abmessungen eher in Grenzen halten – der Swift ist nun einen Zentimeter kürzer, drei Zentimeter flacher und vier Zentimeter breiter als der Vorgänger, überrascht der Gewichtsverlust umso mehr. Das Fahrzeug ist jetzt rund 120 Kilogramm leichter.

Das geringere Gewicht sieht man dem nun deutlich bulligeren Swift natürlich nicht an. Beim Fahren tritt die neue Leichtgewichtigkeit aber dann umso mehr in den Vordergrund. Aber davon später. Sehen wir uns den Swift einmal näher an. Der sympathische Kleinwagen hat sich optisch deutlich verändert.

Augenfälligste Designmerkmale sind die schwarzen A-Säulen, vertikal ausgerichtete Scheinwerfer und Heckleuchten sowie ein deutlich markanterer Kühlergrill. Von vorne wirkt der Swift gar wie ein etwas zu heiß gewaschener Maserati, während das Heck auf knackig macht. Die gewonnene Spurbreite erdet den Suzuki optisch.

Dank längerem Radstand hat auch der Innenraum gewonnen. Man sitzt unbeengt in gut passendem Gestühl und blickt auf eine ordentlich verarbeitete Armaturenlandschaft. Das unten abgeflachte Sportlenkrad liegt gut in den Händen und hinterm Lenkrad befindet sich ein 4,2 Zoll LCD-Display. Die Mittelkonsole beherbergt einen 7-Zoll Touchscreen, über den das Infotainment ohne Verrenkungen bedient wird. Das Kofferraumvolumen wuchs sogar um ein Viertel auf 265 Liter und im Fond gibt es deutlich mehr Kopffreiheit als beim Vorgänger.

Auch die Sicherheitsausstattung wurde kräftig aufgewertet. Der neue Swift fährt mit  Notbremsassistent, adaptiver Geschwindigkeitsregelung, einem Spurhaltewarnsystem mit Lenkradvibrationen sowie einen Fernlichtassistenten vor. Auch für die Einbindung des Smartphones ist gesorgt.

Unser Testwagen, ein Suzuki Swift 1,2 Dualjet SHVS Allgrip darf mit Mild-Hybrid und Allrad-Antrieb fast als Novum bezeichnet werden. Ein kleiner Elektromotor unterstützt den 1200 Kubik großen Vierzylinder – zusammen schaffen sie eine Systemleistung von 111 PS. Nicht unbedingt die Welt – doch dank unter 1000 Kilo Leergewicht durchaus ausreichend. Unbemerkt blieb das Allgrip-Allradsystem – welches dann im Winter seine Trümpfe ausspielt und als Alleinstellungsmerkmal herhält.

Fahrdynamisch bleibt der Suzuki Swift auf der braven Seite. Das Fahrwerk ist eher komfortabel ausgelegt – also keine Spur von „Maserati“ auf der Straße. Auch die Lenkung bleibt auf der gemütlichen aber dennoch präzisen Seite.

In der Suzuki-Preisliste startet der Suzuki Swift 1,2 Dualjet SHVS Allgrip ab EUR 19.490,-