Auf dem Genfer Automobilsalon präsentiert Opel die Kombi-Variante des neuen Opel Insignia. Die zweite Insignia-Generation nennt sich wieder „Sports Tourer„, verfügt über eine auf 1640 Liter gewachsenen Ladekapazität, die volle Palette an modernen Assistenz-Systemen und zahlreichen Hightech-Lösungen vom LED-Matrix-Licht bis hin zum Head-up-Display, der umfassenden Smartphone-Integration sowie ein um ein Hotelbuchungsservice aufgepepptes Onstar-System.

Der Neue ist ein wirklich fesches Auto geworden.

Opel nahm dabei deutliche Anleihen bei der Studie Monza Concept. Die Außenlänge beträgt jetzt fast fünf Meter. Die Linienführung ist auf den ersten Blick deutlich sportlicher als zuvor. Dazu tragen nicht nur die verbreiterte Spur, sondern auch der tief sitzende Kühlergrill und die vom Monza Concept inspirierten Scheinwerfer bei. Ebenfalls gewachsen ist der Radstand – er wuchs um 92 Millimeter auf stattliche 2,82 Meter, dafür fiel der vordere Überhang um 30 Millimeter kürzer aus. Besonders das Heck ist sehr gelungen – es wirkt schlanker als zuvor. Der vielgescholtene Überhang zwischen Stoßfänger und Laderaum wurde verringert. Der Kofferraum lässt sich so einfacher beladen. Zusammen mit den prägnanten LED-Rückleuchten im Doppelschwingen-Motiv präsentiert sich die Heckansicht fast als die Schokoladenseite des neuen Opel.

Auch technisch hat sich der neue Insignia Sports Tourer gewaschen. Zum Marktstart rollt er ausschließlich mit turboaufgeladenen Benzin- und Dieselmotoren sowie Getrieben der jüngsten Generation vor. Erstmals bei Opel gibt es eine Acht-Stufen-Automatik und Allradantrieb mit Torque Vectoring. Je nach Antrieb und Ausstattung wird der Neue bis zu 200 Kilogramm leichter als das Vorgängermodell und gewinnt damit an Agilität.