Nach seinem Schwarzenegger-Coup mit einer elektrifizierten Mercedes G-Klasse hat der Mühlviertler Elektromobilitäts-Spezialist Kreisel Electric jetzt einen Evex Porsche 910 zum elektrischen Supersportwagen umgerüstet. Dieser, vor rund 50 Jahren beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans eingesetzte Porsche wurde insgesamt nur 35 mal gebaut und ausschließlich für Rundkurs- und Bergrennen genutzt. Der Fahrzeughersteller Evex begann in den 70er Jahren mit dem Nachbau des Fahrzeugs. Das Ergebnis waren ganze vier Stück, dann war Schluss. Kreisel greift das Thema wieder auf und befördert den Sportwagen auch technisch in die Neuzeit.

„Der Kreisel Evex 910e verbindet das Gefühl, in einem faszinierenden Classic Car zu sitzen, mit der unbeschreiblichen Dynamik von 490 elektrischen PS und einem Drehmoment von 770 Newtonmetern – und das Ganze emissionsfrei und ohne schlechtes Gewissen.“

Der nur 1100 Kilo leichte Kreisel Evex 910e schafft locker 300 Sachen, beschleunigt in 2,5 Sekunden auf Hundert, verfügt aber dennoch über eine Straßenzulassung. Um die brachialen Fahrleistungen zu ermöglichen, entwickelte Kreisel ein Zwei-Gang-Automatik-Getriebe mit Selbstsperrdifferential und integrierter, elektrischer Ölpumpe zu Schmierung und Kühlung. Die verbaute Lithiumionenbatterie hat eine Kapazität von 53 KwH. Laut Kreisel ermöglicht sie eine realistische Reichweite von 350 Kilometern.

Wenn Sie jetzt Lust auf den Kreisel Evex 910e bekommen haben, sollten Sie über ein gut gepolstertes Konto verfügen. Der Preis dafür beträgt eine Million Euro. Zum Schluss noch eine gute Nachricht für alle Benzinbrüder: Neben der elektrischen Version bringt das Unternehmen den Evex Porsche 910 auch als Nachbau mit Verbrennungsmotor in einer Kleinserie auf den Markt.

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