Der Sommer hat sich verabschiedet und mit ihm auch unsere alljährliche Test-Vespa. Sprich, wir sind a bissl traurig.

Heuer durften wir den neuesten Jahrgang der GTS Touring in seiner bekömmlichsten Art verkosten. Soll heißen GTS 300ie, weinrot lackiert und optisch liebevoll auf Touring frisiert.

Touring bedeutet bei Vespa eine kleine, unscheinbare aber dennoch höchst brauchbare Windschutzscheibe, einen vorderen Gepäckträger, der zusammen mit dem hinterem verchromten Träger und dem gut dimensionierten Helmfach ordentliches Staupotential bietet – wenn man denn wirklich auch was darauf transportieren will. Wir finden: Sieht toll aus, mehr brauchts net. Dazu kommt noch das Touring-Logo auf der Rückseite des Beinschildes. Dort findet sich auch noch ein kleines Staufach mit USB-Port.

Das Cockpit-Display bietet die wichtigsten Informationen übersichtlich ablesbar und ist bei der GTS Touring mit blauer Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. Wie immer ist alles sehr gediegen und edel verarbeitet. Dass die Karosserie bei Vespa traditionell aus Blech besteht ist klar, ebenso gefällt die angenehm kompakte Sitzposition auf der GTS. Da spielt es keine Rolle, ob man klein- oder groß, dick oder dünn ist – ein jeder fühlt sich wohl drauf.

Auf der Straße fährt sich die Touring gewohnt wendig und dennoch auch bis in hohe Geschwindigkeitsbereich auch souverän. Der 22 PS leistende Einzylindermotor macht auch dann noch Spaß, wenn einem bei den 125ern die Power ausgeht. Bremsen und Fahrwerk spielen toll mit – das hat alles schon ziemlich viel Klasse.

Preislich heißt es wie gewohnt die Zähne zusammenzubeissen und am besten gleich gar nicht bei den Gebrauchten nachsehen. Die halten nämlich ihre Preise eisern. Ein weiterer Grund um eine Vespa zu kaufen.

Die Vespa GTS 300ie Touring ABS gibts ab EUR 6.599,- beim freundlichen Vespa-Händler